Dein erstes Mal auf dem SUP - was du beachten musst!

BEVOR DU AUFS WASSER GEHST:

Pumpe

  • Dein SUP muss bis zu 12-15 PSI haben damit es die optimale Steifigkeit erreicht. Du hast Probleme mit deiner Druckanzeige? Zur Info, es gibt Pumpen, bei denen die Anzeige erst ab 4-7 PSI ausschlägt. Hier zeigen wir dir einen Test, wie du Überprüfen kannst ob deine Druckanzeige wirklich defekt ist oder du einfach noch mehr pumpen musst:
  1. Schlauch von der Pumpe nehmen
  2. Loch mit der Handfläche Luftdicht zu halten
  3. Von Oben nach Unten einmal Pumpen
  • Wenn sich dann die Anzeige noch immer nicht bewegt, ist die Pumpe tatsächlich defekt und du kannst sie zurückschicken, wir werden diese reparieren oder ersetzen.
  • Achte darauf, dass du dein SUP auf weichem Untergrund aufpumpst, oder zumindest nicht auf steinigem Untergrund.

Finne

  • Je nach SUP, welches du gekauft hast wird die Finne unterschiedlich montiert. Wichtig hier, die Finnenbiegung muss nach hinten schauen. Setze die Finne in die richtige Position und schiebe sie mit dem hinteren Teil in den Finnenschlitten. Nun befestigst du die Finne mit der Schraube. Wichtig! Die Finne darf nicht mehr wackeln und muss fest in der Schiene sitzen!

Paddle

  • Bevor du aufs Wasser gehst muss natürlich auf bereits an Land dein Paddle richtig eingestellt sein. 
  • Kurz vorneweg: eine Faust-Regel gibt es in diesem Sinne nicht. Für jeden Menschen ist das Empfinden anders, deshalb hat hier erste Priorität, dass du dich wohl fühlst. Wenn du etwas sicherer beim SUPlen bist, kannst du auch verschiedene Längen ausprobieren, damit du die für dich Beste findest.
  • Damit du aber nicht ganz verloren bist haben wir hier trotzdem einen Masstab für dich, an den du dich halten kannst, aber nicht musst!
  • Bei geradem Unterboden und wenn du dein Paddle neben dir stehen hast, kannst du den Paddlegriff bis ca. 15-20 cm über dein Kopf herausziehen und dort das Paddle fixieren

Leash

Hast du dein Leash dabei? Es ist nicht Pflcht, aus unserer Sicht aber ein absolutes Must-Have und in einer Notsituation sogar lebensrettend!

  • Befestige das Leash sobald du im Wasser bist, am Besten noch an Ufernähe. Falls du vom SUP fallen solltest, was zu Beginn des Öfteren vorkommen kann, verhindert das Leash, dass dein SUP in die entgegengesetzte Richtung schwimmt. In Notsituationen kann dies daher Leben retten!
  • Das eine Ende wird hinten am D-Ring deines SUPs befestigt und das andere Ende an deinem Fussgelenk

Ab ins Wasser? Hier ein letzter Tipp:

  • Achte darauf, dass du dein SUP in genug tiefem Wasser einlegst. Solltest du an einem Ufer sein, bei dem das nicht möglich ist und deine Finne den Boden berührt empfehlen wir, dein SUP zuerst umgedreht aufs Wasser zu legen und mit dem SUP rauszulaufen oder schwimmen, bis die Finne den Boden nicht mehr berührt. 

AUF DEM WASSER

  • Wenn du Anfänger bist, empfehlen wir dir zuerst auf dem SUP zu Knien oder sogar zu Sitzen und dein Gleichgewicht so zu halten und zu testen, dies gibt dir für den Anfang die notwendige Sicherheit. Paddle ein wenig herum und entwickle ein Gespür für dein SUP. Teste die Wendigkeit deines SUPs, teste wie du dein Paddle richtig & am bequemsten hältst und auf welcher Seite du Paddeln musst, damit du in die richtige Richtung fährst.
  • Hier die wichtigsten Paddelschläge, die du beherrschen musst und die du im Knien trainieren kannst
  1. Der Stopp-Paddelschlag: Du setzt dein Paddle in die gegengesetzte Richtung und hältst es dort einfach fest, bis dein SUP still steht.
  2. Kurven üben: Am einfachsten geht das schnelle Wenden mit Rückwärtspaddeln auf einer Seite
  3. Geradeaus-Lauf: Abwechselndes Paddeln auf beiden Seiten

Position auf dem SUP

  • Essentiell für ein sicheres SUPlen ist auch die richtige Position auf dem SUP. Nimm den Tragegriff als Anhaltspunkt. Dieser ist meist genau in der Board-Mitte, wo du am meisten Balance erreichen kannst. Die Füsse hast du also beim Tragegriff paralell und schulterbreit nebeneinander und nicht versetzt.

Vom Knien zum Aufstehen

  • Du fühlst dich sicher im Knien? Dann ist das Aufstehen nicht mehr weit entfernt:
  1. Nimm dein Paddle in beide Hände und lege es quer über dein SUP. Dies sorg für mehr Balance und du kannst so kleine Wellen direkt ausgleichen.
  2. Nun kannst du einen Fuss nach dem anderen auf das SUP setzen. Beachte auch dort, wo du aufstehst, also direkt beim Tragegriff und nicht zu weit vorne/hinten. Wichtig ist, dass du beide Füsse voll und ganz auf das SUP setzts und nicht auf Ferse oder Zehenspitzen aufstehst.
  3. Während dem Aufstehen behältst du beide Hände am Paddle.
  4. Strecke deine Beine nicht komplett durch, sondern bleibe stets leicht in der Kniebeuge, so hast du noch mehr Balance und kannst dein Gleichgewicht besser halten.
  5. Wenn deine Beine zu Beginn etwas zittern ist das ganz normal, dein Körper muss sich erst an diese Bewegungen gewöhnen.

Körperhaltung auf dem SUP

  • Deine Beine sind immer leicht gebeugt. Dein Rücken ist gerade und dein Blick ist stets nach vorne gerichtet. Dein SUP fährt wo du hinschaust 😊

Das richtige Paddeln

Eine Hand ist immer am Paddelschaft und eine Hand am Griff. Um richtig zu Paddeln muss die ganze Schaufel unter Wasser sein. Deine Paddelschläge machst du sehr nahe an deinem SUP, damit du nicht zu grosse Kurven machst. Ziehe das Paddle nicht zu weit nach hinten ins Wasser, lieber etwas weiter vorne ansetzen, damit du einen genug langen Paddelschlag hast. Etwa auf Fersen-Höhe nimmst du das Paddle wieder aus dem Wasser und setzt vorne wieder an. So hast du stets den optimalen Druck auf dein Paddle und vergeudesut nicht unnötig Kraft. Du wechselst immer nach 2-4 Paddelschlägen die Seite. Dies variiert natürlich, je nach dem wo du hinwillst oder wie die Wetterbedingungen grad sin (Wind). Unser Tipp für ein schnelles drehen auf dem SUP -> Paddle rückwärts auf einer Seite. Bei jedem Paddlezug emfpehlen wir noch etwas tiefer in die Kniebeuge zu gehen, die Kraft deines Paddleschlages soll nicht von deinen Schultern aus kommen sonder von den Beinen!

NACH DEM SUPlen

  • Auch nach dem SUPlen musst du bei deinem SUP einiges beachten, damit du ein langjähriger Begleiter an deiner Seite hast.
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